08.03.2016

The Equiliquidum …or: The Currency Flow

Ein Installationskonzept für die Europäische Zentralbank (geladener Wettbewerb 2012, aus der Reihe "Altes im neuen Licht betrachtet"...)

2012: Im Rahmen des geladenen Wettbewerbs zur Gestaltung eines raumgreifenden Kunstobjekts mit diversen funktionalen Anforderungen entwickelten wir gemeinsam mit Mark Gläser (group.ie), Roland Breunig (archicult Gmbh) und der Carl Cayman Group das Equiliquidum – eine kybernetische Transformation der Aufgaben und Wirkungen der Europäischen Zentralbank.

Verschiedene Interaktionen – direkt durch Besucher des Foyers, virtuell durch Währungsschwankungen, getracked im Internet und vorgegeben durch aktuelle politische Rahmenbedingungen wie Krisen oder Aufschwung – verursachen Veränderungen und Bewegungen Schwankungen im mit Flüssigkeit gefüllten System. Wenn es zu extremen Belastungen des Systems kommt, bewirken diese Ausschüttungen, quasi als regulierende Maßnahmen an den offenen Enden der kybernetischen Skulptur. Die Statik – gleich der Währungsstatik – bleibt stabil – im Falle der Skulptur sorgt das hydrostatische Paradoxon dafür, im Falle der europäischen Währungen ist dies die Aufgabe der EZB.

Teil der Skulptur sind neben den mit Flüssigkeit gefüllten Membranen auch Sitzzonen, Informationsterminals, Prospektdispenser und eine mit der Flüssigkeitsbewegung interagierende Soundinstallation.

Wir zeigen heute die Projektskizzen, die die Basis der Wettbewerbseinreichung darstellten. Das Projekt wurde (leider) nicht realisiert.